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Bayreuther Institut für Makromolekülforschung (BIMF)

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Images of the Bayreuth Institute of Macromolecular Research (BIMF)

Willkommen auf den Webseiten des Bayreuther Instituts für Makromolekülforschung (BIMF)

Die Makromolekülforschung gehört seit der Gründung der Universität Bayreuth zu den Forschungsschwerpunkten der Hochschule. Bereits seit 1983 arbeiten Wissenschaftler aus den Bereichen Physik, Chemie und Materialwissenschaft im Bayreuther Institut für Makromolekülforschung (BIMF) gemeinsam an grundlegenden Fragestellungen zur Aufklärung der elektronischen und optischen Eigenschaften dieser vielseitigen Stoffklasse. Ein in Bayreuth besonders gepflegter Aspekt war stets die enge Zusammenarbeit über die Fächergrenzen hinweg und führte in den Gründerjahren zur erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln die die Anschaffung zahlreicher Großgeräte ermöglicht haben.

In der Lehre war das BIMF Vorreiter für die Etablierung interdisziplinärer Lehrveranstaltungen, wie sie mittlerweile auch im Rahmen des Elite Netzwerk Bayerns im Studienprogramm "Macromolecular Research" einen formellen Rahmen gefunden haben.

In der Forschung bildete das BIMF die Keimzelle des Profilfeldes  "Polymer und Kolloidforschung", sowie die Inspiration für die Gründung des Bayerischen Polymer Instituts mit seiner "KeyLab" Struktur. Mit der Ausdifferenzierung der Forschungslandschaft an der Universität Bayreuth hat sich das BIMF im Laufe der Jahre weiterentwickelt und bildet heute eine methodische Plattform zur Charakterisierung der elektronischen Eigenschaften von organischen und bioorganischen Makromolekülen. Dazu können nicht nur alle Zeitbereiche von Dauerstrich bis hinunter zu Femtosekunden abgedeckt werden, sondern es können auch praktisch alle Wellenlängen vom Ultravioletten bis zum Infraroten realisiert werden. Außerdem besteht die Expertise, neben konventionellen Experimenten an Ensembles von Molekülen auch Experimente in ultimativer Verdünnung, nämlich an einzelnen Molekülen, durchzuführen.

Unter dem Dach des BIMF werden Synergien zwischen den Mitgliedern gefördert und ausgebaut, z.B. durch:

  • gemeinsame Nutzung komplexer Infrastruktur durch qualifizierte Benutzer/innen („Advanced-User Keylabs“)
  • gemeinsam betreute Bachelor-, Master-, und Promotionsarbeiten
  • gegenseitigen Informations- und Meinungsaustausch
  • Mitwirkung bei der Entwicklung koordinierter Forschungsvorhaben
  • Beiträge zu gemeinsamen Lehrveranstaltungen
  • Kommunikation von Forschungsergebnissen in die Öffentlichkeit
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Verantwortlich für die Redaktion: Peter Hagen

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